Neuengasse 43 3011 Bern
Kappelisackerstrasse 81 3063 Ittigen
Tel: +41 77 941 70 77
THERAPIE
Behandlungsmethoden
Zungendiagnose
Die Inspektion der Zunge ist eine wichtige Basis für die Diagnose und umfasst zwei Aspekte: die Beobachtung und Analyse des Zungenkörpers sowie des Zungenbelags. Es gibt mehr als 30 Manifestationsmöglichkeiten des Zungenzustands und 50 des Zungenbelags, die auf verschiedene Krankheiten und deren Entwicklungsstadien hinweisen.
Pulsdiagnose
Das Tasten des Pulses ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren, wobei der chinesische Arzt mit drei Fingern an beiden Handgelenken den Puls tastet. Unterschieden werden 28 Pulsqualitäten bei oberflächlichem, mittlerem und tieferem Fingerdruck. Der Arzt bekommt dabei ein Bild vom Energiefluss auf den einzelnen Meridianen.
Akupunktur
Die Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin ist seit mehr als 2000 Jahren eine bewährte medizinische Therapie, die die körpereigenen Heilungskräfte aktiviert. Dadurch wird die Gesundheit erhalten oder wiederhergestellt und der Organismus wieder ins Gleichgewicht gebracht. Unter Akupunktur versteht man die Regelung des Flusses des „Qi“, der sogenannten Lebensenergie. Dieses System ist ein empfindliches, energetisches Netzwerk von Leitbahnen, welches die innen Organe miteinander verbindet und beeinflusst.
Normale Reaktionen beim Nadelstechen:
Leichter Schmerz, ein wenig schweres, taubes Lokalgefühl oder ein strahlendes Gefühl in die Tiefe können vorkommen und sind normal.
Tui-Na Massage
Tui-Na (wörtlich: „schieben und greifen“) ist eine manuelle chinesische Therapieform. Gewisse Verletzungen und Krankheiten können durch manuelle Behandlung positiv beeinflusst werden. Mit speziellen Grifftechniken, verschiedenen Massagetechniken und chiropraktischen Methoden in Bezug auf die Meridiane sorgt Tui-Na für die Gesundheit vor und entspannt Körper und Seele.
Schröpfen
Beim Schröpfen legt der Therapeut auf individuell ausgewählte Akupunktur- oder Meridianpunkte die Schröpfkugeln auf. Die sanfte Reizung der Körperoberfläche soll Prozesse im Körperinneren positiv beeinflussen. Nach Auffassung der TCM lassen sich über die Meridiane auch die inneren Organe wie Leber, Niere, Milz oder der Darm erreichen. Durch das Schröpfen wird auf den ausgewählten Akupunkturpunkten ein Reiz auf das Unterhautgewebe ausgeübt. Der Blut- und Lymphfluss wird angeregt. So kommen blockierte Energien wieder in Fluss. Der Körper findet wieder in seine Balance zurück – Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Beschwerden und Krankheiten verbessern sich oder verschwinden sogar.
Moxibustion
Die Moxibustion ist eine Therapieform, die meist zusammen mit der Akupunktur angewandt wird. Bei der Therapie werden Akupunkturpunkte oder andere Stellen des Körpers mit Moxakraut erwärmt.
Die Wärme bzw. Hitze wird durch das Abbrennen von getrocknetem und gepresstem Beifuss erreicht. Die erzeugte Wärme dringt durch die Haut, in die Akupunkturpunkte, in den Körper ein und bewegt das „Qi“. Auf diese Weise werden Kälte und Feuchtigkeit entfernt. Diese Therapieform gilt als eine der wichtigsten der Traditionellen Chinesischen Medizin.